Seit 2023: Stadtverordnete, Mitglied im Umweltausschuss
Capitana des Grünen Stadtradel-Teams 2022 und 2023
Mitglied bei den Grünen seit 2021
Über mich:
Ich bin beruflich verantwortlich für Organisationsprojekte in einem Ahrensburger Unternehmen. Demokratische Werte sind mir sehr wichtig und haben mich in die Politik geführt. Ich möchte dafür sorgen, dass bei allen Vorhaben der Stadt wirtschaftliche sowie soziale und ganz besonders ökologische Aspekte berücksichtigt werden.
02.09.24 –
Der Weg zu einem fahrradfreundlichen Ahrensburg ist eine kleinteilige, oft zähe Angelegenheit. Hier ein Beispiel dafür, wie es trotz allem vorangeht. Die Zahl der Lastenräder in der Stadt wächst. Es fehlt aber bislang an passenden Parkplätzen in der Nähe von wichtigen Zielen, und so parken die Räder entweder irgendwo "wild" oder an normalen Fahrradparkplätzen, wo die Überlänge häufig stört.
Aus den Diskussionen zum Bürgerentscheid 2022 kennen wir als typisches Argument für Autoparkplätze im Stadtzentrum, dass es Käufer*innen leicht gemacht werden soll, ihre Einkäufe zum Fahrzeug zu bringen. Dasselbe Argument gilt selbstverständlich auch für Lastenräder, die obendrein umweltfreundlich und leise sind. Da Lastenräder oder Fahrradanhänger weniger Platz brauchen als Autos, kann der Vorteil der einfachen Erreichbarkeit auf demselben Raum also mehr Bürger*innen geboten werden. Da aufgrund des Bürgerentscheids nach wie vor kein einziger Autoparkplatz umgewidmet werden darf, kommen als mögliche Stellplätze dennoch nur die wenigen freien Flächen infrage.
Auf Initiative der Grünen fand letztens eine Ortsbegehung mit der Verwaltung sowie einigen Interessierten vom adfc statt, bei dem die Nutzbarkeit möglicher Flächen rund um den Markt mit Lastenrädern und Anhänger-Gespannen praktisch erprobt wurde. Dabei zeigte sich: Es kommt nicht nur auf den Abstellort, sondern auch auf dessen Erreichbarkeit an. Ein möglicher Standort am Tiefgaragenzugang beispielsweise ist an Markttagen schwer erreichbar. Auf der gegenüberliegenden Seite läuft der Rathausplatz in mehreren "Buchten" zwischen den Bäumen aus. Hier stehen zwar häufig Autos, es sind aber keine offiziellen Autoparkplätze ausgewiesen. In eine solche Bucht würden - das haben wir auch ausprobiert! - 4 Lastenräder nebeneinander passen. Mit einer frisch erneuerten Rampe vom Bordstein herunter wären diese Plätze auch an Markttagen gut erreichbar. Dies schien der Gruppe die beste Lösung zu sein. Wenn der Platz gut angenommen wird, könnte auch eine der Nachbarbuchten für Lastenräder genutzt werden.
Alle Beteiligten waren sich einig: Dieses kleine Projekt sollte möglichst schnell in die Tat umgesetzt werden. Es wäre wieder ein kleiner Schritt hin zu einer fahrradfreundlichen Stadt.
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